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Gemeinsam mit Staatssekretär Marcel Huber überreichte der E.ON-Vorstandsvorsitzender Thomas Barth an Bibliotheksleiterin Karin Wengerter und Bürgermeister Ernst Stross.  FOTO E.ONZum dritten Mal hat E.ON Bayern den mit 5000 Euro dotierten Kinder-bibliothekspreis an Büchereien in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft verliehen. Ausgezeichnet wurden außergewöhnliche Leistungen im Bereich Leseanimation und Leseförderung. Die Stadtbibliothek in Hammelburg ist einer der zehn Preisträger.

In der Weidener Max-Reger-Halle nahm Bibliotheksleiterin Karin Wengerter gemeinsam mit Bürgermeister Ernst Stross den Kinderbibliothekspreis entgegen. Das Preisgeld ist zweckgebunden und dient der weiteren Verbesserung der Medienausstattung in der Bibliothek.

Mit kreativen Aktionen wie zum Beispiel aktivem Vorlesen in Abenteuer Atmosphäre inklusive Hochsitz habe Bibliotheksleiterin Karin Wengerter ihre Stadtbibliothek im Kellereischloss ganz besonders attraktiv gestaltet, hieß es in der Laudatio. Automatisch würden sich dort die Kinder mit Buchstaben, den witzigen Wortbildungen und dem Lesen beschäftigen. In der Hammelburger Bibliothek sei Kreativität Trumpf. Zwei bis drei Schulklassen kommen pro Woche vorbei, leihen Medien aus und haben ganz einfach Spaß.

„Es ist unbestritten, dass die Leseförderung bei Kindern eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Sprach- und Kommunikationskompetenz hat", erklärte E.ON-Vorstandsvorsitzender Thomas Barth. Zudem sei Lesen ein wichtiger Beitrag für die Bildung und Ausbildung junger Menschen. Deshalb wolle das Unternehmen auf die Bedeutung der Leseförderung aufmerksam machen und mit den bayerischen Bibliotheken und Büchereien diejenigen unterstützen, die sich täglich um Fortschritte im Bereich des Lesens kümmern.

„Mit unserer Auszeichnung wollen wir die ins Rampenlicht rücken, die sich mit besonderem Engagement und kreativen Ideen dieser Sache annehmen. Sie sind beispielgebend und regen andere zum Nachahmen an", sagte Barth.

Die Fähigkeit und Freude am Lesen zu fördern, ist nach den Worten von Staatssekretär Marcel Huber vom Kultusministerium in erster Linie ein gesellschaftlicher Auftrag. „Alle müssen dabei an einem Strang ziehen - Eltern, Schulen, Bibliotheken und Büchereien, aber auch die Wirtschaft, die gut ausgebildete junge Nachwuchskräfte benötigt." Die rasanten Veränderungen im Bereich der Mediennutzung und Fortschritte bei Kommunikationstechnologien hätten dabei großen Einfluss auf das Heranwachsen von Kindern.