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thumb verabsch chr„Ich glaub, ich geh hemm!“ Ihren Ausspruch macht sie jetzt wahr: Christine Reimann verabschiedet sich in den Ruhestand. 28 Jahre voller Engagement und Leidenschaft für Bücher und die Bibliothek sind zu Ende – aber nur fast: sie will auch weiterhin die Bibliothek unterstützen – ehrenamtlich.

"Wir verlieren eine Persönlichkeit, die sich leidenschaftlich in ihre Arbeit eingebracht hat", bedauerte Bürgermeister Armin Warmuth bei der Verabschiedung von Christine Reimann und würdigte sie als Mitarbeiterin, die durch "Vielfalt, Kreativität und insbesondere durch kommunikative Kontakte und Kenntnisse über die Besucher den ausgezeichneten Ruf der Stadtbibliothek mitbegründete".

Viele kennen Christine Reimann an der Theke, die herzlich und „gradnaus“ den Kunden weiterhalf. Durch ihr Wissen war sie vielseitig einsetzbar, war Mädchen für alles in der Bibliothek und die „Hausmeisterin in der Not“. Sie zeichnete sich besonders durch ihr handwerkliches Geschick aus und so besitzt die Bibliothek wesentlich mehr Werkzeug, Schrauben und Nägel als der städtische Hausmeister.

Ob Findus und Pettersson, Olchis oder Doktor Brumm – bei den Kinderausstellungen war sie äußerst kreativ – auch in ihrer Freizeit - und räumte schon mal die eigene Werkstatt aus.

Fleurogami, Origami, Drahtfiguren, Buchkunstwerke, Gemaltes und Gehäkeltes – Christine Reimann hat die Bibliothekskunden an ihren Hobbies teilhaben lassen. Ihre Werke finden sich in der ganzen Bibliothek wieder. Auch den diesjährigen Weihnachtsbücherbaum hat sie wieder in ihrer Freizeit aufgebaut.

In der Feierstunde bedankte sich auch Geschäftsleiter Roland Goerke und Personalratsvorsitzende Gabriele Jabeur-Holtmann bei der scheidenden Kollegin für ihr Engagement.

Christine Reimann hat die Bücherei ganz entscheidend mitgeprägt. Das würdigte Bibliotheksleiterin Karin Wengerter und schenkte ihr im Namen des Büchereiteams ein Fotoalbum mit Bildern aus 28 Jahren Bibliotheksarbeit. Das Buch liegt auch in der Bibliothek aus.

Christine in Aktion

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Die Ausstellungen

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Die bleibenden Werke

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Liebe Christine, vielen Dank!