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jokerDer Joker
von Markus Zusak
cbt Verlag, 2008. – 448 Seiten, ab 14 Jahren


Handlung

Der neunzehnjährige Taxifahrer Ed entdeckt eines Tages eine Spielkarte, das Karo-Ass, in seinem Briefkasten. Darauf stehen drei Adressen, die er sich zunächst nicht erklären kann. Schon bald merkt Ed, dass er Aufgaben erfüllen muss, wenn er an des Rätsels Lösung kommen will, WER ihm diese Karte zugeschickt hat. Doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Nach und nach "arbeitet" er also die Nachrichten ab. Nur ist es mit dieser einen Karte nicht getan und er bekommt noch weitere Karten zugeschickt.


Bewertung

Die Sprache hat mir gut gefallen. Die meisten Botschaften, die Ed überbracht hat, haben für mich funktioniert und waren irgendwie einleuchtend - aber leider nicht alle. Die große Auflösung, wer ihm die Spielkarten geschickt hat, fand ich sehr überraschend und total unerwartet. Insgesamt gefällt mir der Gedanke, dass auch ein absoluter Versager die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Trotz der teilweisen Härte der geschilderten Schicksale macht dieses Buch dennoch ein bisschen Hoffnung und hinterlässt bei mir einen versöhnlichen Eindruck.