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südamerikaNach den Pferdebüchern steht jetzt etwas vollkommen anderes auf unseren Büchertisch: Literatur zu Süd- und Mittelamerika.

Es sind vor allem die Klassiker der lateinamerikanischen Literatur, die wir im Bestand haben. Die Sommerzeit lässt sich gut nutzen, um einmal etwas andere Autoren zu entdecken:

Der Kolumbianer und Nobelpreisträger Gabriel García Márquez führte mit „Hundert Jahre Einsamkeit“ das mythische Urwalddorf Macondo und die Lateinamerikanischer in die Weltliteratur ein. In seinem Werk vermischen sich Alltägliches und Mythisches, Zärtlichkeit und Grausamkeit, in einem eigenen literarischen Stil, der ihn unverwechselbar macht. Marquez führt die Hitliste der beliebtesten lateinamerikanischen Schriftsteller an.

Bei uns sehr populär ist die Chilenin Isabel Allende. Vor allem mit ihrem „Geisterhaus“, das auch erfolgreich verfilmt wurde, profilierte sie sich international. Ihre eigene Biografie spielt für viele ihrer Werke eine große Rolle.

Die meisten Bücher auf dem Tisch stammen von Paulo Coelho. Der brasilianische Bestsellerautor schreibt meist in einfacher, schmuckloser Sprache. Seine Themen sind häufig Liebe, die Suche nach dem Sinn des Lebens und Selbstfindung. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit seinem Roman „Der Alchimist“, der bisher in über 60 Sprachen erschienen ist. Coelho gehört zu den zehn Autoren, die weltweit die meisten Bücher verkauften.

Mario Vargas Llosa ist einer der führenden lateinamerikanischen Schriftsteller. Er erhielt 2010 den Nobelpreis für Literatur. Mit seiner Kritik undemokratischer und korrupter links- oder rechtsgerichtete Systeme hat er sich in seiner Heimat viele Gegner gemacht.

Ergänzt wird der Tisch mit Reiseführern und Informationen zu einzelnen mittel- und südamerikanischen Ländern.

Der Eine-Welt-Laden in Hammelburg hat uns bei der Dekoration mit einigen Objekten unterstützt. Herzlichen Dank!