(nach Titel)
Buchempfehlung: Supergute Tage
Von unserer Leserin Anja Schneider
Als er den Nachbarhund getötet im Garten findet, ist er so betroffen, dass er sich mit all seiner Energie aus seiner isolierten Welt herauskämpft, um herauszufinden, wer den Hund getötet hat. Dabei findet er noch viel mehr heraus, als ihm lieb ist.
Plötzlich liegt sein ganzes Leben in Scherben. Und er entwickelt für ihn fast unmenschliche Kräfte, um mit dem Zug nach London zu kommen. Immer wieder setzt er seine mathematische Fähigkeit ein, um weiter zu kommen. Außerdem hilft ihm sein fotographisches Gedächtnis, mit dem er sich richtig viele Details merken kann.
Am Ende siegt er, er macht sein Abitur in Mathematik mit der Note eins und schmiedet Pläne für sein Leben.
Im Buch wird sehr gut beschrieben, wie Menschen mit dieser Krankheit denken und wie die Umwelt, auch oft falsch auf sie reagiert. Ich habe sehr viel gelernt über den Autismus, aber auch über Menschen und die Klischees, in denen sie stecken.Irgendwie erinnerte mich dieses Buch an Forrest Gump und es regte mich an, zukünftig selbstkritischer zu agieren

