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minibib habDie beiden neuen „Kinder“ der Stadtbibliothek, die Minibibs, wurden jetzt feierlich eröffnet. Dabei handelt es sich um Kleinstbibliotheken, die aussehen wie ein Vogelhäuschen. Doch Federvieh findet darin keine Nahrung. Es sind eher Futterstellen für wandernde Leseratten und Bücherwürmer.

In diese Minibibs hat die Stadtbibliothek Bücher gestellt. Jeder kann sie mitnehmen und wird aufgefordert, dafür andere einzustellen - eine Tauschbörse für Bücher.

Die Minibibs sollen ständig ihren Bestand wechseln. Sie sind kostenlos, unkompliziert, ohne Anmeldung, Ausleihfrist und Versäumnisgebühren.

Ortsprecherin Gabi Ebert weihte die erste Minibib mit musikalischer Unterstützung von Wieland Reuter in Westheim ein. Bemalt wurde sie von Sandra Ebert, die sie auch betreut.minibib westheim

In Hammelburg begoss Bürgermeister Armin Warmuth das Häuschen, das am Anfang der Bahnhofstraße steht, mit Sekt. Das wurde bemalt von Christine Reimann und Johanna Schumm passt darauf auf.

Auch der „Architekt“ der Freiluftbiblikotheken, Franz Leitschuh, war anwesend und freute sich über den Zuspruch. Musiker Conny Albert spielte dazu auf.

Mitglieder des Freundeskreises der Bibliothek sorgten für die Bewirtung. Ohne ihre Unterstützung hätten die Minibibs nicht verwirklicht werden können.

Bücher wollen unter Menschen bleiben und nur ungern im Regal verstauben. Deshalb fordert die Bibliothek dazu auf, Bücher zu tauschen. Wenn die Bücherregale daheim überquellen, oder wenn man Bücher, die man vielleicht gerne gelesen hat, nicht unbedingt behalten möchte, dann ist die Minibib ein guter Platz, um sie unter Leute zu bringen. Aber bitte keine alten Bücher und nur so viele, wie wieder herausgenommen werden, hineinstellen.