
Donnerstag, 12. Februar, 18.30 Uhr
im Bürgerhaus Hammelburg
Eintritt: frei
Gerade bei Vorträgen sind immer wieder Klagen über den Rückgang oder sogar das Aussterben des immateriellen Kulturerbes Dialekt zu hören. Der Rat vor allem an die Unterfranken: Gebraucht euren Dialekt selbstverständlicher und öffentlicher als bisher, denn nur so kann ein fränkischer Gegenpol zur mir-san-mir-Mentalität des altbayerischen Raumes geschaffen werden.
In dem Vortrag geht Dialektforscherin Dr. Monika Fritz-Scheuplein (die am Unterfränkischen Dialektinstitut des Lehrstuhls deutsche Sprachwissenschaften der Universität Würzburgbeschäftigt ist) folgenden Fragen nach:
Wie ist es um das sprachliche Selbstbewusstsein in Unterfranken bestellt, wo und wie wird es sichtbar?
Begegnet uns überhaupt das Unterostfränkische im Alltag oder wird vermeintlich prestigeträchtigeren Dialekten der Vorzug gegeben?
Kooperationsveranstaltung vhs-Büro Hammelburg, Universitätsbund Würzburg und Stadtbibliothek Hammelburg
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



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