Hauptinhalt

AlaskaJohn Green – Eine wie Alaska

"Wir können die schlimmsten Dinge überstehen, denn wir sind unzerstörbar, solange wir daran glauben."

Die Geschichte handelt von Miles Halter, dessen jugendliches Ich auf der Suche nach dem großen Vielleicht auf einem Internat namens Culver Creek gelandet ist. Was er dort findet sind nicht nur die ersten richtigen Freunde, die ersten "Jugendsünden" von Rauchen bis Alkohol und ein Leben fernab von allem Gewohnten, es ist vor allem die erste große Liebe. Alaska ist nicht nur schön, ihre ganze Art zieht Miles von der ersten Sekunde an in ihren Bann. Auf der einen Seite selbstbewusst, energiegeladen und frech, auf der anderen Seite launisch und zerbrechlich. Trotz der Tatsache, dass sie einen Freund hat kommt Miles nicht gegen seine Gefühle für sie an. Er verliebt sich in Alaska und kommt auch während seiner kurzen Beziehung mit Lara nicht über sie hinweg. Doch schließlich verändert ein tragischer Unfall alles.

Die Charaktere sind unglaublich authentisch und man hat keinerlei Probleme sich mit ihnen zu identifizieren. Sie wirken wie Personen, die man einfach aus dem Buch ziehen könnte und sich sicher wäre, das sie bereits einen voll überlebensfähigen Charakter mitbringen. Auch die schwierigste Person, nämlich Alaska, lernt man kennen, aber sie bleibt sowohl für alle in der Geschichte als auch für den Leser ein Geheimnis. John Green beschönigt nicht, bleibt ehrlich und doch immer auf dem Boden. "Eine wie Alaska" reißt einen mit seiner so gekonnt verstrickten Wortgewalt damit manchmal geradezu um und lässt einen ein ums andere Mal die Fassung verlieren und losheulen.